Ja, meinen Geburtstag hatte ich mir hier in Paris schon etwas anders vorgestellt. Eigentlich wollte ich am Donnerstag wenigstens im Einzel noch am Tisch stehen, viel Zeit mit Tischtennis verbringen, weniger damit, darüber nachzudenken, dass wieder ein Lebensjahr vorbei ist.Aber der Sport ist kein Wunschkonzert und die Niederlage gegen Slobodan Grujic hinterlässt schon noch ihre Spuren.
Aber
gehen wir doch einmal zu angenehmeren Dingen über. Am Abend ist meine
Frau Sabine am WM-Ort eingetroffen und da werden wir sicher eine kleine
Geburtstagsfeier einlegen. Ich habe mich natürlich zum Frühstück
sehr über die Glückwünsche unserer gesamten Mannschaft gefreut,
und als ich dann im Palais Omnisports in Bercy ankam, wartete noch eine
Überraschung auf mich. Einige Journalisten, die mich viele Jahre bei
großen Turnieren begleitet haben, überreichten mir als Geschenk
eine kleine Torte mit den dazu gehörigen Kerzen, allerdings keine 34,
die dann nach altem Brauch ausgeblasen wurden. Also auch hier ein herzliches
Dankeschön, ebenfalls für die zahlreichen Glückwünsche
und Aufmunterungen, die mich über die JOOLA-Website erreicht haben.
Wieder zurück zum Sportlichen. Da konnte ich ja nun auch einmal die Stimmung von der Tribüne aus genießen, das ganze Ambiente ist hier einfach toll, und setzt auch Maßstäbe für unsere Sportart. Da kann ich gleich noch den Bogen zur einer anderen guten Nachricht schlagen. Bremen richtet im Jahr 2006 die Mannschafts-Weltmeisterschaft im Tischtennis aus !
Das ist große Klasse und wir werden, viele Fans eingeschlossen, sicher eine ähnliche Atmosphäre wie 1989 in Dortmund oder auch hier in Paris schaffen. Die jetzt kommende Frage will ich lieber gleich beantworten. Ich hoffe, dass ich in der Hansestadt noch am Start bin. Das ist mein Ziel und ich sehe auch gute Möglichkeiten für eine vordere Platzierung. In drei Jahren werden unsere jüngeren Nationalspieler weiter gewachsen sein, eine WM vor heimischen Publikum ist ja ohnehin schon Ansporn genug. Also dann bis morgen!
Euer